In der Tang-Epoche erlebte China eine wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit. Dichtkunst, Malerei, Musik und die keramische Produktion erreichten ein hohes Niveau.
In der Tang-Dynastie (618-907) entstand die Dreifarbenkeramik „Sancai“. Die „Dreifarbenkeramik" ist ein Sammelbegriff für eine Glasurtechnik die vor allem mit den drei Farben Braun, Grün und Cremefarben arbeitet. Die Hauptmaterialien der Glasuren bestehen aus Blei und Quarz. Diese Glasuren sind durchsichtig. Wenn man eine geeignete Menge Kupferoxyd dazugibt, dann wird die Glasur nach dem Brennen grün; wenn man Eisenoxyd dazu gibt, wird dabei die eisenhaltige Glasur nach dem Brennen braun bis dunkelbraun und rotbraun oder violett, je nach dem Eisengehalt. Die Tonobjekte werden zweimal gebrannt. Der erste ungemusterte Brand erfolgt bei 1000 Grad. Auf das gebrannte Gut werden die Glasuren aufgetragen und dann noch einmal bei 800 bis 900 Grad gebrannt. So entstehen die typischen Farbabstufungen.
Während der Tang-Dynastie entwickelte sich auch ein ausgeprägter Pferdekult. Diese Faszination wirkte sich auch auf die Motive der Tang-Keramik aus.
Herstellungsbedingt weist jedes Tang-Pferd eine einzigartige Farbgebung und Struktur auf.
Das Pferd ist die Replik einer klassischen Tang Pferd Skulptur. Es wurde in China hergestellt. Das genaue Alter ist aber unbekannt, liegt aber vor dem Jahr 2000.
Dieses Pferd hat eine Breite von ca. 26 cm, eine Höhe etwa 27 cm und eine Tiefe ca. 10 cm. Es wiegt ca. 1200 Gramm.